A DESCRIPTION BY DISCARDING METHODS
Einzelausstellung JULIEN VIALA
04.05.2012-15.06.2012
Vernissage: Freitag, 04.05.2012, 20.00 Uhr
„a description by discarding methods“ ist geprägt durch ein fein dosiertes und gezielt eingesetztes Unschärfe-Element. Indem der Künstler unterschiedliche stilistische Bezüge, diverse Genres wie Skulptur, Malerei und Design streift, aufeinander projiziert und dadurch wieder verwischt, wird auch hier das Bild in gewollter Unruhe gehalten.
Diese ist wohl die Voraussetzung für eine von Julien Viala immer wieder erzeugte Wirkung: das Oszillieren zwischen dem durch subtile kunstgeschichtliche Referenzen lediglich in die plastische bzw. malerische Sphäre gehobenen profanen Objektcharakter seiner Setzungen und deren direkten Definition als Skulptur und als Bild entzieht sich jeder Festlegung. Innerhalb eines labil gesetzten, offengelegten und doch nie ganz ergründlichen Zusammenhanges von Raum- und Bildelementen entfaltet sich das Erlebnis des Scheines, des „mirage“.
Dabei hinterlässt die Wahrnehmung der Objekte und räumlichen Interventionen so etwas wie ein Nachbild: die Idee Skulptur.
Jochen Breme, 2012
Julien Viala (* 1978, München) ist in Paris aufgewachsen und lebt und arbeitet in München. Er hat an der Alanus Hochschule für Kunst bei Jochen Breme und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Udo Koch und Prof. Volker Lang studiert.
Im Jahr 2011 erhielt Julien Viala einen Akademiespreis sowie ein einjähriges Akademiestipendium der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.






